Herzlich Willkommen- NEUANFANG

Aktualisiert: Jan 15

Gründe für einen Neuanfang gibt es viele- die Zeit ist JETZT

Der Beginn eines neuen Jahres markiert für viele Menschen auch den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Viele setzten sich Ziele, die sie in den kommenden Monaten erreichen wollen oder möchten sich Herausforderungen stellen.

Und nicht nur ein Jahreswechsel ist ein guter Moment für Veränderung und einen Neuanfang. Jeder Tag unseres Lebens ist von Veränderung geprägt. Statt sich treiben zu lassen, nehmen sich viele Menschen vor, aktiv an ihrer Veränderung zu arbeiten und Chancen zu nutzen.


Veränderung entsteht aus Leidensdruck

Doch den Zauber um den Neuanfang ist oft von seinen Gründen getrübt. Denn meist entsteht ein Veränderungswunsch aus Leidensdruck und Unzufriedenheit. Der Mensch ist von Natur aus träge. Solange alles gut ist, besteht kaum Grund, Zeit und Energie für eine Änderung aufzuwenden. Auch Unzufriedenheit lässt sich scheinbar ewig ertragen. Viele verharren lange in Situationen, von denen sie wissen, dass sie ihnen schaden, sie sogar ernsthaft krank machen können. Bis wir dazu bereit sind, Kraft und Energie aufzubringen, um Bestehendes zu hinterfragen und anschließend zu ändern, muss normalerweise viel passieren. Erst muss der Druck unerträglich werden. Ist die Situation gar nicht mehr zu ertragen, sendet uns unser Organismus auf verschiedenste Wege „Warnhinweise“. Und dennoch halten viele Menschen noch fest an ihrem gewohnten Umfeld. Durchhalten um jeden Preis ist die Parole.

In der Burnoutberatung höre ich von vielen Betroffenen, dass sie das Gefühl haben, sich durchbeißen zu müssen. „Durchhalten und Weitermachen.“ „Es ist eben so“ „Da kann man Nichts machen, da muss ich durch“ Das sind die Sätze, die ich am häufigsten höre. Diesen Fragen sollten aber von Betroffenen und auch ihren Angehörigen folgende Fragen entgegengesetzt werden:


  • „Durchhalten und weitermachen!“ > Wofür?

  • „Es ist eben so!“ > Warum?

  • „Da kann man Nichts machen….!“ > Ist das wirklich so?


Denn Durchhalten lohnt sich nur, wenn sich anschließend Verbesserung einstellt.

„Es ist eben so“ , bezeichnet schlicht eine starre Situation. Ein Kartenhaus, des bei der leisesten Windbewegung in sich zusammenbrechen wird.

Und „Da kann man nichts machen“ ist nur ein anderer Wortlaut für: „Ich habe nicht den Mut- ich habe nicht die Kraft- ich kenne den Weg nicht“


Wir belügen uns täglich selbst- auf unsere Kosten

All diese Durchhalte-Parolen erzählen wir unserem Spiegelbild bereits am frühen Morgen. Wir wissen, dass wir uns eigentlich betrügen. Wir wissen, dass die Umstände eigentlich nicht haltbar sind. Wir wissen, dass uns diese Situationen eigentlich mehr schaden wie aufrecht halten.

So viel eigentlich. Zu viel!

Diese Gedanken sind wie Mantren, die wir gebetsmühlenartig in unserem Kopf kreisen lassen- Tag für Tag. Es sind Glaubenssätze, die wir uns so oft erzählen, bis wir sie selbst glauben und sie zu unserer Wirklichkeit werden. Wir bleiben in den belastenden Umständen, führen keine Veränderung herbei und setzten uns einer Art von Dauerstress aus, die toxisch für uns ist. An folgenden Warnhinweisen kannst du erkennen, dass du dich in einer toxischen Situation befindest:


Physische Symptome:

  • Auch nach genügend Schlaf (7 Stunden) bist du morgens schon erschöpft und antriebslos

  • Schlafstörungen: Einschlafstörungen, nächtliches Erwachen oder Früherwachen zwischen 4-5 Uhr

  • Ohrgeräusche wie Tinnitus oder ein Hörsturz

  • Zähneknirschen in der Nacht

  • Appetitverlist oder Heißhungerattaken

  • chronische Verspannungen, vor allem im Nackenbereich

  • Magenschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • Verdauungsstörungen

  • sexuelle Unlust

  • hohe Infektanfälligkeit


Psychische Symptome

  • Unkontrollierte Gefühlsausbrüche (Wut, Angst, Traurigkeit)

  • Konzentrations-Schwierigkeiten

  • Grübelei und Gedankenkarussel

  • Ängste und Panikattaken

  • Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit im privaten Bereich

  • Rückzug aus sozialem Netz


Für alle diese Symptome gilt: Treten sie einmal auf und verschwinden sie wieder, ist dies in der Regel kein Problem. Sind diese Symptome aber über einen längeren Zeitraum (ab 4 Wochen) präsent oder treten in Kombination miteinander auf, wird es Zeit etwas zu unternehmen. Ist man dazu nicht allein in der Lage, kann es auch helfen, sich professionelle Hilfe zu holen.


Glaubenssätze lassen sich ändern

Es sind negativen Gedanken, die uns binden und an Situationen fesseln, die uns dauerhaft schaden. Und als solche sollten wir sie auch identifizieren. Dann ist der Anfang getan. Denn der erste Schritt auf dem Weg zu Veränderung ist Erkennen. Erst wenn wir erkennen, dass wir uns in einer unhaltbaren, schädlichen Situation befinden, können wir den Mut und die Entschlossenheit aufbringen, bewusst eine Änderung der belastenden Situation herbeizuführen.


Dann wird aus:

  • "Es ist eben so" > Ich will mehr vom Leben als täglich zu funktionieren!

  • "Da muss ich durch." > Wo sind meine Alternativen?

  • "Da muss ich mich durchbeißen" > Ich möchte Umstände schaffen, die es wert sind- Weil ich es mir wert bin!


Alles in der Welt unterliegt der Veränderung- wir auch. Und das ist gut so!

Veränderungen machen uns oft Angst, denn sie erfordern Mut und verbrauchen Energie, die wir scheinbar zum "durchhalten" benötigen. Wir müssen Willensstärke aufbringen. Nicht nur für den ersten Schritt, sondern auch für jeden Weiteren. Es ist nicht einfach, einen klaren Kopf zu behalten und nicht im Chaos der Neuordnung zu versinken. Und wir brauchen Handwerkszeug, um den Herausforderungen konstruktiv entgegen zu treten. Aber es lohnt sich- IMMER!


Schon deshalb ist seit langem meine persönliche Meinung: Vorsätze an Neujahr sind absolut sinnvoll. Denn hier besteht Zugzwang. Man kann die Lösung seines Problems nicht mehr länger vor sich her schieben. Das Datum setzt den Startschuss. Wir können uns nicht mehr länger drücken. Aber nicht nur Neujahr ist eine gute Gelegenheit. Jedes beliebige Datum ist ein gutes Datum. Der 28. Mai, der 6. Juni oder auch der 4.September- JEDER Tag ist ein guter Tag um den ersten Schritt zu tun und Veränderungen anzugehen!


Denn die zwei Seiten dieser Medaille liegen auf der Hand. Ein Wechsel im Berufsleben, eine Trennung der Partnerschaft, die zerbrochene Freundschaft oder auch der Warnschuss des Körpers, aufgrund von drohendem Verlust der Gesundheit- dies alles sind nicht NUR negative Dinge, die uns im Leben widerfahren. Jedes dieser Ereignisse und auch alle anderen, die hier nicht genannt wurden, kann auch als Chance verstanden werden. Eine Tür, durch die wir jetzt hindurch gehen und Neuland betreten können.


Wenn du jetzt sagst:

  • Ich möchte etwas in meinem Leben ändern

  • Ich möchte wissen, wie man mit modernen Techniken Ziele aufstellt, Motivationen findet und seine eigenen Ressourcen nutzt

  • Ich möchte diesen Schritt, mit einer kompetenten Begleitung und auf mein Leben abgestimmt, gehen

  • Ich möchte mein Leben nachhaltig verbessern und hätte dafür gerne einen Leitfaden

…Dann sollten wir uns kennenlernen. Mach HEUTE den ersten Schritt. Wenn du möchtest, gerne mit einem kostenlosen Erstgespräch.


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