Küchenkräuter für die Fensterbank

Mineralstoffe frisch aus dem Kräutergarten im Haus


Frische Kräuter in Salaten, Suppen, auf dem Brot oder im Smoothie

- was für ein Luxus im Winter.


Der Traum vom eigenen Kräutergarten im Haus ist sehr gut umzusetzen

Je nach verfügbarem Raumangebot können hier in Töpfen oder Kästen wunderbare Schätze für den Gebrauch in der gesunden Küche angebaut werden.


Den richtigen Platz finden

Kräuter brauchen vor allem Licht. Sonne und Licht, gleichbleibende Temperaturen und frostfreie Plätze sind Vorraussetzungen für das Gedeihen deines Kräutergartens im Haus. Such dir also eine Fensterbank, die deinen Pflänzchen viel Licht bietet. Das Fenster solltest du auch nicht zum täglichen Lüften verwenden- denn ein gleichbleibendes Klima ist für deine Pflanzen ein Traum. Kräuter mögen es warm. Du solltest also eine Raumtemperatur von mindestens 18 Grad beachten.

Grundsätzlich können fast alle Kräuter auf der Fensterbank wachsen. Jedoch solltest du die Wuchshöhe beachten. Kleiner Tipp: ein Liebstöckel ist nicht geeignet... ;)

Kräuter die sich gut eignen sind:

  • Basilikum

  • Dill

  • Kresse

  • Oregano

  • Petersilie

  • Pfefferminze

  • Schnittlauch

  • Kapuzinerkresse

  • Thymian



Pflanzen oder Säen?

Die Pflanzen aus dem Supermarkt sind eher für den einmaligen Gebrauch gezüchtet. Manchmal hat man Glück und sie halten etwas länger durch- aber meist sind sie nach spätestens 14 Tagen bereit für den Kompost.

Deswegen rate ich denen, die Zeit und Platz haben zu einem Mini-Gewächshaus auf der Fensterbank. Hier können Küchenkräuter direkt in geeigneten Töpfchen angezogen werden.


Auch Ableger aus dem Garten können auf der Fensterbank bei liebevoller Pflege überwintern.


Pflege der Pflanzen

Kräuter lieben es trocken. Deswegen sollten sie wirklich nur bei Bedarf gegossen werden.


Werden die Kräutertöpfchen zu oft mit Wasser versorgt, stellt sich schnell Fäulnis im Wurzelballen ein. Die Pflanzen reagieren äußerst empfindlich darauf.

Auch auf der Fensterbank ist ein Schädlingsbefall nicht auszuschließen.Vor allem kleine Fliegen sind hier oft zu beobachten. Ursachen sind eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum oder das eben beschriebene, zu häufige gießen der Zöglinge. Bei Fliegenbefall können die Kräuter meist nur noch abgeerntet und entsorgt werden.


Seltener werden die Pflanzen von Läusen befallen. Hier reicht es meistens, sie intensiv

abzubrausen.


Im Frühjahr

Wer möchte, kann seinen Kräutergarten im Frühjahr in den Garten pflanzen. Steht allerdings genügend Platz zur Verfügung, ist ein kleiner, grüner Kräutergarten in der Küche oder sehr schön anzusehen und macht zu jeder Jahreszeit Sinn.


Dekoelement Minigarten


Natürlich sieht es auch optisch sehr schön aus, einen kleinen Minigarten im Haus zu haben. In Körben, unglasierten Terrakottatöpfchen oder bunt bemalten Blumentöpfen wird der Kräutergarten zum Dekoelement. Auch hier lässt sich der im Haus herrschende Stil gut fortsetzten.


Mein Fazit:


Auch im Winter muss man nicht auf Kräuter verzichten. Wäre auch schade. Denn Kräuter sind vielseitig einsetzbar. Im Tee entfalten werden ihnen die unterschiedlichsten Heilwirkungen nachgesagt und frisch in der Küche verwendet, versorgen sie uns vor allem mit wertvollen Mineralstoffen.


Meine Erfahrung:

Kräuter werten jedes Essen auf. Je frischer sie sind, desto besser. Ein kleiner Küchengarten ist wundervoll für die Versorgung mit Mineralstoffen geeignet.

Wer Zeit hat, sollte sich die Pflanzen selbst ziehen. Bio-Saatgut findet man auch im Winter im gut sortierten Bioladen. Ansonsten stehen Gärtnereien oder auch der Onlineversand zur breiten Auswahl. Ich ziehe meine Pflanzen in einem Mini-Gewächshaus vor. Dies sollte allerdings gut belüftet sein, denn einige Kräuter brauchen Luftbewegung.


Meine Pflänzchen habe ich in einem Kasten aus Weidengeflecht untergebracht. Das sieht nicht nur dekorativ aus, es ist auch praktisch. Oft hole ich mir den kästen zum Kochen direkt neben den Herd. Anschließend steht er auch auf dem Essen-Tisch. Hier kann sich Jeder abschneiden, was er gern auf seiner Speise hätte. Frischer geht es nicht und es bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.


Mein Tipp mit Kindern

Auch mit Kindern macht es Spass, die kleinen Pflänzchen zu ziehen und zu pflegen. Unbehandelte Terrakottatöpchen können auch von den Kindern mit Temperafarben- oder Acrylfarbe angemalt und kreativ gestaltet werden. So entstehen kleine Kunstwerke, die auch unsere Kinder zum gesunden Kräuter-Kosten anregen.

Ich schütze, was ich liebe sollte meiner Meinung nach, bereits im Kinderalter vermittelt werden. So wird eine Liebe zur Natur angeregt, die den Grundbaustein zu einem späteren, achtsamen Lebenswandel legen kann.