Mit dem SUB entlang der schwedischen Ostküste

Auf unseren Segeltörns ist seit Jahren mein Stand-Up-Paddelbord fester Teil des Equipments.


Innerhalb kürzester Zeit ist es auf - oder abgebaut. Es nimmt wenig Stauraum ein. Es muss nicht zwangsläufig an Land aufgepumpt werden- auch an Bord findet sich dafür genügend Raum. Kleine Einkäufe oder schnelle Wege können hier ganz bequem im Hafen getätigt werden. Es ersetzt natürlich kein Dingi- aber Für die Erkundung der Ankerplätze ist es Gold wert.

Wenn sich in den Abendstunden der Wind legt und über den unzähligen Schäreninseln der schwedischen Ostküste die Sonne langsam untergeht ist meine Zeit.

Und auch die frühen Morgenstunden, noch bevor rings herum ankernden Segler und die eigene Crew erwacht, ist mein Bord für mich die Möglichkeit, frei und in absoluter Stille die Natur zu genießen.

Die Bords haben kaum Tiefgang. Nur zwei kleinere und eine 30 cm lange Finne begrenzen hier die völlige Bewegungsfreiheit- minimal. Da das Bord auch schnell und leicht getragen werden kann, ist man unglaublich flexibel.

Im Folgenden möchte ich die Paddeltouren entlang unseres Segeltörns an die schwedische Ostküste vorstellen. Dieser Teil des Blogs eignet sich für Freunde von Natur-Fotografie und eventuell für Menschen, die sich auf ähnlichen Routen befinden und interessiert daran sind, wie die jeweiligen Bedingungen für SUP´s, Paddelboote, Beiboote, Kajak- und unmotorisierte Kleinboote sind.


Einen Sonnenschutz und witterungsbedingte Kleidung, sowie eine Leasch sollen selbstverständlich sein, wenn man auf dem Meer unterwegs ist. Für längere Touren sei hier das Mitführen einer Flasche Wasser empfohlen. Mindestens beim Paddeln auf dem offenen Meer sollte auch eine ohnmachtssichere Schwimmweste getragen werden. 

Des Weiteren solltet ihr, wenn ihr auf dem Meer und in angrenzenden Gewässern unterwegs seit, natürlich immer ein wachsames Auge auf den Wetterbericht, das Barometer, die Wolken, Störung und Wellen halten.

Wer sich in unbekanntes, unübersichtliches Gebiet begeben möchte und keine Technik mit sich führt, ist gut beraten, vorher einen kurzen Blick in die Karten des entsprechenden Seegebietes zu werfen. Eine kleine Orientierung über das Gebiet und seine Besonderheiten ist unerlässlich für ein sicheres Paddeln.


Ich möchte euch unbedingt daran erinnern, dass IHR in der Natur die Gäste seid. Haltet euch an die Regeln- besonders in Schutzgebieten. Achtet auf Fahrverbote oder Landungsverbote, die es auch für ummotorisierte Wasserfahrzeuge gibt. Und haltet respektvollen Abstand zu Tieren und Pflanzen.

Der Zauber im SuBen liegt in der Stille, im Gleiten über den Welten unter Wasser. In der Koexistenz mit der Natur und der atemberaubenden Demut, die jeden inne halten lässt, der sie sehen und erhalten möchte.


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