top of page

Snacks gegen Heißhunger

Snacken? Ja bitte! Aber das Richtige

Sieht lecker aus, oder? In ein paar Minuten zubereitet, versorgen uns diese Snacks mit lebenswichtigen Nährstoffen und helfen uns, den Tag ohne Heißhungerattacken zu wuppen.


Woher kommt er- dieser Heißhunger auf Süßes oder Fettiges?

Ganz einfach zusammengefasst: Unser Hungergefühl ist mit unserem Glucosespeicher gekoppelt. Ist der Glucosespeicher leer, sendet das Hirn Signale, um wieder versorgt zu werden. Diese Signale äußern sich in einem Hungergefühl.


Oft sendet der Körper auch gleich noch dazu, welchen Nährstoff es grade benötigt- in Form von Appetit auf ein ganz bestimmtes Nahrungsmittel. Dein Körper sendet dieses Signal aus einer Notsituation heraus- er braucht Energie, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Und zwar jetzt!


Was sind also die besten und am schnellsten zur Verfügung stehenden Energielieferanten für unseren Körper? Zucker und Fett. Deswegen richten sich unsere Heißhungerattacken auch immer nach folgendem, vereinfacht zusammengefasstem Prinzip. Ist das Energielevel ganz unten, brauchen wir schnell verfügbare Energie. Die bekommen wir aus fettreicher- und zuckerhaltiger Nahrung. Und genau darauf haben wir in solchen Momenten unstillbaren Appetit.Wenn du das gern genauer verstehen möchtest, rate ich dir zu DIESEM Artikel.


Dein Gehirn ist der größte Glucoseverbraucher deines Körpers. Da hier alle Körpervorgänge gesteuert werden, ist die Versorgung deines Hirns mit Glucose vorrangig. Glucose ist ein Monasaccarid- ein Einfachzucker- und unser wichtigster und effektivster Energieliferant.


Ziel einer gesunden Ernährung ist es, bewusst zu essen

Damit WIR selbst Chef in unserer Ernährung bleiben und im Rahmen einer Heißhungerattacke nicht Dinge in uns stopfen, die wir sonst nie anrühren würden, müssen wir Eines beachten: Nämlich den Glucosespiegel nie ganz abfallen zu lassen. Das würde das Gehirn in einen Alarmzustand versetzten, der sofortiges Handeln einleitet. Heißhunger ist die Folge.


Wer sich gesund ernähren möchte, MUSS essen!




Gehen wir mal von folgender Situation aus: Du sitzt am Schreibtisch. Dein Glucosespeicher ist offensichtlich völlig leer, denn dein Hirn funkt SOS in Form von Heißhunger auf Süsses, um seinen Glucosespeicher schnell wider aufzufüllen. Du packst einen Schokoriegel aus und verspeist ihn.

Dein Glucosespiegel schnellt nach oben wie ein Senkrechtstarter. Genauso schnell fällt er allerdings auch wieder- die Folge ist, dass du zeitnah wieder Hunger verspüren wirst.


Eine andere Situation: du sitzt am Schreibtisch und schaust auf die Uhr. Du hast deinen Tag in 5 Mahlzeiten eingeteilt: 3 Hauptmahlzeiten und 2 Nebenmahlzeiten. Es wird Zeit für einen Snack- eine Zwischenmahlzeit. Du öffnest deine Lunchbox und verputzt ein paar leckere Gemüsesticks mit Quark. Oder eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse.

Dein Glucosespiegel steigt hier langsam, die „Kurve“ flacht sich langsam wieder ab. In der Folge hast du einem Heißhungergefühl vorgebeugt, deine nächste Mahlzeit fällt nicht so üppig aus, weil du nicht völlig ausgehungert über deine nächste Hauptmahlzeit herfällst. Und- dieser ganze innere Druck, den du verspürst weil

  • du Hunger hast

  • du unbezwingbaren Appetit auf fettreiche oder zuckerreiche Lebensmittel verspürst

  • du Zucker und Fett reduzieren möchtest, aber dein Körper grade ganz genau das fordert

  • du dir Vorwürfe machst, weil du dein Ernährungsziel wieder nicht erreicht hast

  • du wieder ungesundes Zeug in dich gestopft hast

  • du deinem Essen nicht die Achtsamkeit entgegen gebracht hast, die du dir gewünscht hast

  • …usw.


dieser Druck fällt weg. Du bist entspannter, freundlicher zu dir und mehr in deinem Wohlbefinden.


Kleine Ernährungssünden sind kein Problem

Knabbere doch Popcorn, Salzstangen oder was auch immer dich grade glücklich stimmt. Iss Schokolade. Oder Eis- aber mach es mit deinem vollen Bewusstsein und nicht, weil ein Heißhunger dich dazu bringt.


Wenn du mit Bewusstsein isst, kannst du auch viel besser genießen. Und das ist dann das, was uns wirklich Freude am Essen bereitet.


Mein Fazit:

Snacken hilft uns, den Tag aufzuteilen und die Zeit zwischen den Mahlzeiten mit leichten, gesunden Speisen zu überbrücken. Zwischenmahlzeiten sind also kein Problem.


Es sollte aber ganz genau überlegt werden, was sich als Essen zwischen den Hauptmahlzeiten eignet. Schnell ist eine gesunde Kalorienzufuhr überschritten.

Auch sollte darauf geachtet werden, keine stark zuckerhaltigen und fettreichen Lebensmittel zu snacken. Auch Fastfood und stark verarbeitete Produkte sind nicht als Zwischenmahlzeit geeignet.


Gesunde Zwischenmahlzeiten sind: