top of page

Monatsausrichtung- mit diesen Tipps zu mehr Fokus und innerer Freiheit

Schritt- für Schrittanleitung für eine gelungene Ausrichtung am Monatsanfang

Zeit, die ohne Bewusstsein erlebt wird, ist verlorene Zeit. Sie verstreicht, ohne dass wir ihr wirklich begegnen können.


Ein Tag fügt sich in den nächsten. Wir erleben unseren Alltagstrott als unsere unbezwingbare Realität. Jeder Tag ist wie der Tag davor. Dann ist endlich eine Woche vorbei und wir freuen uns auf das Wochenende. Hier ruhen alle unsere Hoffnungen. Hier holen wir endlich alles nach, was wir uns in der Woche versagt haben. Hier könne wir leben, wie wir es uns wünschen und all die Momente, die Liebe, die Achtsamkeit und die Zeit mit unseren Lieben und für uns selbst genießen.

Doch irgendwie schaffen wir es nie, die Wochenenden mit allem anzufüllen, was wir brauchen und wollen. Wir haben jetzt Zeit. Aber am Sonntag fühlen wir uns immer noch irgendwie leer. Wir haben auch keine Möglichkeit, weiter darüber nachzudenken, denn der Montag steht schon vor der Tür.


Nun wollen wir unsere Arbeit meist nicht kündigen. Wir können unsere Alltagspflichten nicht ruhen lassen. Wir müssen in vielen Momenten einfach funktionieren. Und unsere Routine ist auch eine Unterstützung und Entlastung, die uns durch den Alltag trägt und und hilft.


Was also können wir ändern um unserem Alltag mehr Leben einzuhauchen?



Bewusstsein ist der Schlüssel

Begegnen wir den Dingen, die uns umgeben, hingegen mit Bewusstsein und Aufmerksamkeit, verändert sich unsere Wahrnehmung.

Eine Monatsausrichtung ist ein sehr wertvolles Werkzeug, um auch dem routiniertesten Alltag mit Bewusstsein zu begegnen und Stärken zu entdecken. Es gelingt uns, schon am Monatsanfang neue Energie und Inspiration zu entwickeln, in dem wir uns bewusst Zeit dafür nehmen, uns mit uns selbst und unseren Wünschen zu verbinden.


Am Ende entwickeln wir mehr Klarheit, mit welcher Energie wir den kommenden Monat begegnen wollen, um ihn mit den von uns gewünschten Qualitäten anzufüllen.

Möchten wir etwas in unserem Leben verändern, brauchen wir kontinuierliche Impulse. Es nützt wenig, sich am Jahresbeginn große Ziele zu stecken. Ein Ziel ist gut, aber ohne regelmäßige Zielsetzung, Reflexion und Anpassung wird die Motivation und auch der Wille zur Veränderung mit jedem Monat kleiner. Bis wir frustriert feststellen, dass wir auch in diesem Jahr unser Ziel nicht erreichen werden. Frust, Selbstaufgabe und Selbstzweifel sind die Folge.


Eine Monatsausrichtung gibt dir die Gelegenheit, dich ganz bewusst mit deinen Zielen und Wünschen zu konfrontieren. Daraufhin gelingt es dir, konkrete Konzepte und Strategien zu entwickeln. Ressourcen dazu findest du in dir selbst, aber auch in deinem Umfeld. Ausrichtung gibt dir Struktur und wirkt wie ein Kompass, der dich manövrierfähig hält.


Schritt für Schrittanleitung zu deiner Monatsausrichtung


Eine monatliche Ausrichtung zu entwickeln ist nicht schwer. Es braucht nicht viel Zeit und es ist eine sehr angenehme Aufgabe, die dir einen Blick in dein Innerstes gewährt. Du kannst nur gewinnen.


1. Der Moment, der nur dir gehört


Du beginnt wie immer im Selbstcoaching mit einem Moment, der nur dir gehört. Lass das Handy liegen, erbitte dir bei deinen Mittmenschen einen Moment der Ungestörtheit. Grenze störende Geräusche aus. Geh gern auch in die Natur und suche deinen Lieblingsplatz auf.


2. Konzentration und innerer Fokus

Gib dir einen Moment der inneren Aufrichtung, schließe deine Augen und komme in den langen und tiefen Atem. Spüre bewusst deinem Atemstrom nach und erlaube dir, mit jeder Ausatmung ein Stück deines Alltags loszulassen.


3. Schriftliche Fixierung

Nun nimm dein Notizbuch, dein Tagebuch oder deine Terminplaner zur Hand. Ich persönlich führe neben meinem geschäftlichen Terminplaner einen weiteren, privaten Planer. Diesen nutze ich für Ausrichtung, Reflexion, Zielsetzung und Brainstorm. Jahresreflektionen finden hier genauso Platz wie Tagesnotizen. Ich brauche nicht zu erwähnen, das ein solcher Planer sehr intim ist und geschützt aufbewahrt werden sollte.

Welche Form auch immer du nutzen möchtest, ich rate dir dazu, Ausrichtungen, Zielsetzungen, Refektionen und Impulse IMMER schriftlich festzuhalten.


4. Gezielte Fragestellung

Durch gezielte Fragestellung und schriftliches Festhalten gelingt es dir, eine sehr klare Struktur zu entwickeln, die sich zusammensetzt aus:

  • Fokus

  • Zielfindung

  • Motivation und der Frage nach dem Warum

  • Ressourcenabfrage

  • Reflexion


Zielsetzung

Am Monatsanfang legst du deine Ziele fest. Dabei können dich folgende Fragestellungen unterstützen:

  • Was möchte ich erreichen?

  • Wie möchte ich dem Monat begegnen?

  • Was kann mir der Monat schenken?

  • Was erwarte ich?

Wie du Ziele effektiv formuliert und was die Erfolgsformel für gelungene Zielsetzung ist erfährst du